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Ratgeber COPD

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Entstehung einer COPD

Durch eine COPD werden die Bronchien dauerhaft geschädigt. Aufgrund einer chronischen Bronchitis wird vermehrt Schleim produziert und die Flimmerhärchen werden in ihrer Funktion gestört. Die Schleimhaut der Bronchien ist entzündet und wird zunächst dicker. Dadurch sind die Atemwege verengt; in der Folge kommt es zu Atemnot und zu Muskelverkrampfungen. Aufgrund der Überblähung verschlechtert sich die Funktion der Lungenbläschen, die Wand der Bronchien wird dünner. Die Lungenbläschen können dadurch zusammenfallen, was eine unumkehrbare Schädigung bedeutet.

Verschiedene Faktoren können zur Entstehung einer COPD beitragen, dazu zählt vor allem das Rauchen. Neben Tabakrauch können auch andere eingeatmete Schadstoffe das Risiko erhöhen, an COPD zu erkranken.

Entstehung einer COPD

Die COPD entsteht als Folge einer chronischen Bronchitis, die durch häufigen Husten und Auswurf gekennzeichnet ist. Es kommt zu einer Lähmung der Flimmerhärchen in der Lunge und einer übermäßigen Schleimproduktion. Wird die Ursache der chronischen Bronchitis nicht beseitigt und diese nicht behandelt, kann eine COPD entstehen. Dabei werden die Flimmerhärchen komplett zerstört und die Bronchialschleimhaut verdickt sich. So kommt es zu einer Verengung der Atemwege. Im weiteren Verlauf einer COPD bildet sich dann der Bronchialschleim zurück, wodurch die Wand der Lungenbläschen dünn und instabil wird. Dadurch können Lungenbläschen in sich zusammenfallen – eine Veränderung, die nicht rückgängig gemacht werden kann. Die zusammengefallenen Lungenbläschen stehen nicht mehr für den Gasaustausch zur Verfügung, die Folge ist eine Atemnot.

Risikofaktoren, die zu einer Entstehung einer COPD beitragen können

Der Hauptrisikofaktor für die Entstehung einer COPD ist das Rauchen. Die meisten COPD Patienten sind Raucher oder haben in ihrem Leben über längere Zeit geraucht. Auch das Fortschreiten der Krankheit hängt mit dem Rauchen zusammen – je mehr geraucht wird, desto schneller schreitet die COPD fort. Im Allgemeinen sind es 90 % aller COPD-Fälle, die auf den Zigarettenkonsum zurückgeführt werden. Umgekehrt ist es etwa jeder zweite ältere Raucher, bei dem eine COPD entsteht. Bereits das Passivrauchen ist ein Risikofaktor für die Entstehung der Krankheit.

Neben dem Rauchen kann auch die Umweltverschmutzung als Risikofaktor für die Entstehung einer COPD angesehen werden. Verschiedene unter bestimmten Bedingungen in der Atemluft vorhandene Schadstoffe sollten in ihrer schädlichen Wirkung nicht unterschätzt werden. So konnte beispielsweise nachgewiesen werden, dass das Einatmen von Dämpfen von Biokraftstoffen eine zwei- bis sechsfache Erhöhung des Risikos an einer COPD zu erkranken zur Folge hat. Berufsgruppen, die regelmäßig mit bestimmten Arten von Staubpartikeln in Kontakt kommen, zeigen ebenfalls eine erhöhte Anzahl an COPD-Krankheitsfällen. Dazu zählen Landwirte sowie Bauarbeiter, die mit Mineralstaub in Kontakt kommen. Eine Zunahme der Beschwerden von COPD-Patienten konnte außerdem mit einer hohen Belastung der Atemluft durch Schwefeldioxid in Verbindung gebracht werden.

Weitere berufliche Risiken wurden für Arbeiter in Baumwollfabriken, Webereien und Seilereien festgestellt. Auslöser des erhöhten COPD-Risikos sind anorganische und organische Stäube, die eingeatmet werden. Auch das Einatmen bestimmter Säuren, Basen, toxischer Gase oder inhalierbarer, dampfförmiger Flüssigkeiten wird als Risikofaktor angesehen. Dazu zählen beispielsweise die Isocyanate in der Kunststoffindustrie.

Neben den genannten Faktoren lassen Ergebnisse der Zwillingsforschung darauf schließen, dass auch eine erbliche Komponente bei der Entstehung einer COPD eine Rolle spielt. Auch konnte ein Zusammenhang zwischen einer COPD und bestimmten akuten Atemwegsinfektionen nachgewiesen werden. So sollen viral bedingte Lungenentzündungen im Kindesalter das Entstehen einer COPD im Erwachsenenalter begünstigen.

Lydia Köper

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COPD bezeichnet eine chronische Lungenerkrankung, genauer eine chronisch obstruktive Bronchitis. COPD ist durch dauerhaft verengte Bronchien charakterisiert. Diese Verengung kommt durch verkrampfte Muskeln, geschwollene Schleimhaut und vermehrte Produktion von Schleim zustande. Bei einer COPD sind die Atemwege chronisch entzündet. Beispielsweise Atemnot, Husten und Auswurf sind typische Anzeichen von COPD. Die Symptome können sich im Verlauf der Krankheit verschlimmern, beispielsweise kann die Atemnot erst unter Belastung, später dann auch in Ruhe entstehen. Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung kann auch eine Reihe von Folgeerkrankungen nach sich ziehen, unter anderem ein Cor pulmonale oder Wassereinlagerungen.

Diagnose Copd

Zur Diagnose einer COPD wird zunächst die Krankengeschichte des Patienten aufgenommen. Durch eine körperliche Untersuchung können die Symptome genauer abgeklärt werden. Zur Absicherung der Diagnose COPD werden auch die Blutgaswerte sowie die Lungenfunktion überprüft. Bei der Spirometrie kann zum Beispiel das Lungenvolumen gemessen werden, bei der Blutgasanalyse werden die Werte von Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid ermittelt.

Zur genaueren Diagnostik oder zur Abgrenzung von anderen Erkrankungen können zusätzliche Maßnahmen bei der Diagnose einer COPD notwendig sein. Neben weiteren Untersuchungen des Blutes können dabei unter anderem eine Röntgenuntersuchung, eine Computertomographie oder ein EKG zur Anwendung kommen.

Nach der Diagnose COPD sollte so frühzeitig wie möglich mit einer Therapie sowie einer Rauchentwöhnung begonnen werden. Wird der Tabakkonsum fortgeführt, verschlechtert sich die Erkrankung häufig sehr schnell. Durch eine Rauchentwöhnung kann hingegen die Verschlimmerung der COPD oftmals verzögert werden. Durch einen frühen Beginn einer Therapie können die Beschwerden zumeist umfassend gelindert werden. Auch hat es sich als hilfreich erwiesen, Infektionskrankheiten insbesondere der Atemwege soweit wie möglich zu vermeiden, dabei kommen beispielsweise Impfungen gegen Grippe oder auch Pneumokokken infrage.

Bewegung und an den individuellen körperlichen Zustand angepasster Sport kann die Atemnot und Leistungsfähigkeit verbessern.