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Ratgeber COPD

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    21. Dezember 2021
    Eine Schimmelpilzallergie kann in einem Zusammenhang mit der Erkrankung COPD stehen.
      
    20. Oktober 2021
    Die Telemedizin hat besonders in Zeiten von Corona stark zugenommen, besonders das Interesse bei den Patienten ist gestiegen.
      
    20. Oktober 2021
    Durch eine invasive Beatmung verändert sich der Alltag stark, nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern auch für die Angehörigen.
      
    29. Juli 2021
    Da die Atemwegserkrankungen COPD und Asthma ähnliche Symptome aufweisen, ist es nicht immer einfach die Krankheiten zu unterscheiden.
      
    28. Juli 2021
    Für Menschen mit COPD ist es wichtig, sich regelmäßig zu bewegen. Besonders geeignet ist hierfür spezieller Lungensport.
      

    COPD bezeichnet eine chronische Lungenerkrankung, genauer eine chronisch obstruktive Bronchitis. COPD ist durch dauerhaft verengte Bronchien charakterisiert. Diese Verengung kommt durch verkrampfte Muskeln, geschwollene Schleimhaut und vermehrte Produktion von Schleim zustande. Bei einer COPD sind die Atemwege chronisch entzündet. Beispielsweise Atemnot, Husten und Auswurf sind typische Anzeichen von COPD. Die Symptome können sich im Verlauf der Krankheit verschlimmern, beispielsweise kann die Atemnot erst unter Belastung, später dann auch in Ruhe entstehen. Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung kann auch eine Reihe von Folgeerkrankungen nach sich ziehen, unter anderem ein Cor pulmonale oder Wassereinlagerungen.

    Durch eine COPD werden die Bronchien dauerhaft geschädigt. Aufgrund einer chronischen Bronchitis wird vermehrt Schleim produziert und die Flimmerhärchen werden in ihrer Funktion gestört. Die Schleimhaut der Bronchien ist entzündet und wird zunächst dicker. Dadurch sind die Atemwege verengt; in der Folge kommt es zu Atemnot und zu Muskelverkrampfungen. Aufgrund der Überblähung verschlechtert sich die Funktion der Lungenbläschen, die Wand der Bronchien wird dünner. Die Lungenbläschen können dadurch zusammenfallen, was eine unumkehrbare Schädigung bedeutet.

    Verschiedene Faktoren können zur Entstehung einer COPD beitragen, dazu zählt vor allem das Rauchen. Neben Tabakrauch können auch andere eingeatmete Schadstoffe das Risiko erhöhen, an COPD zu erkranken.

    Nach der Diagnose COPD sollte so frühzeitig wie möglich mit einer Therapie sowie einer Rauchentwöhnung begonnen werden. Wird der Tabakkonsum fortgeführt, verschlechtert sich die Erkrankung häufig sehr schnell. Durch eine Rauchentwöhnung kann hingegen die Verschlimmerung der COPD oftmals verzögert werden. Durch einen frühen Beginn einer Therapie können die Beschwerden zumeist umfassend gelindert werden. Auch hat es sich als hilfreich erwiesen, Infektionskrankheiten insbesondere der Atemwege soweit wie möglich zu vermeiden, dabei kommen beispielsweise Impfungen gegen Grippe oder auch Pneumokokken infrage.

    Bewegung und an den individuellen körperlichen Zustand angepasster Sport kann die Atemnot und Leistungsfähigkeit verbessern.