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Ratgeber COPD

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11. Juli 2019
COPD kann Auswirkungen auf verschiedene Organe im Körper haben und daher mit Folgeerkrankungen wie z. B. Osteoporose einhergehen.
  
03. Juli 2019
Bei COPD-Patienten kann eine mögliche Ursache für die Erkrankung ein Alpha-1-Antitrypsinmangel sein.
  
12. Juni 2019
Durch Feinstaub können Lunge, Herz und Gefäße geschädigt werden. Sowohl im Freien als auch in den eigenen Wohnräumen kann sich Feinstaub befinden.
  
15. Mai 2019
Nicht nur Rauchen, auch Passivrauchen erhöht einer Studie zufolge das Risiko an COPD erkranken deutlich.
  
15. April 2019
Akute gesundheitliche Verschlechterungen, sog. Exazerbationen, können schwere Folgen für COPD-Patienten haben.
  

COPD bezeichnet eine chronische Lungenerkrankung, genauer eine chronisch obstruktive Bronchitis. COPD ist durch dauerhaft verengte Bronchien charakterisiert. Diese Verengung kommt durch verkrampfte Muskeln, geschwollene Schleimhaut und vermehrte Produktion von Schleim zustande. Bei einer COPD sind die Atemwege chronisch entzündet. Beispielsweise Atemnot, Husten und Auswurf sind typische Anzeichen von COPD. Die Symptome können sich im Verlauf der Krankheit verschlimmern, beispielsweise kann die Atemnot erst unter Belastung, später dann auch in Ruhe entstehen. Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung kann auch eine Reihe von Folgeerkrankungen nach sich ziehen, unter anderem ein Cor pulmonale oder Wassereinlagerungen.

Nach der Diagnose COPD sollte so frühzeitig wie möglich mit einer Therapie sowie einer Rauchentwöhnung begonnen werden. Wird der Tabakkonsum fortgeführt, verschlechtert sich die Erkrankung häufig sehr schnell. Durch eine Rauchentwöhnung kann hingegen die Verschlimmerung der COPD oftmals verzögert werden. Durch einen frühen Beginn einer Therapie können die Beschwerden zumeist umfassend gelindert werden. Auch hat es sich als hilfreich erwiesen, Infektionskrankheiten insbesondere der Atemwege soweit wie möglich zu vermeiden, dabei kommen beispielsweise Impfungen gegen Grippe oder auch Pneumokokken infrage.

Bewegung und an den individuellen körperlichen Zustand angepasster Sport kann die Atemnot und Leistungsfähigkeit verbessern.

Diagnose Copd

Zur Diagnose einer COPD wird zunächst die Krankengeschichte des Patienten aufgenommen. Durch eine körperliche Untersuchung können die Symptome genauer abgeklärt werden. Zur Absicherung der Diagnose COPD werden auch die Blutgaswerte sowie die Lungenfunktion überprüft. Bei der Spirometrie kann zum Beispiel das Lungenvolumen gemessen werden, bei der Blutgasanalyse werden die Werte von Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid ermittelt.

Zur genaueren Diagnostik oder zur Abgrenzung von anderen Erkrankungen können zusätzliche Maßnahmen bei der Diagnose einer COPD notwendig sein. Neben weiteren Untersuchungen des Blutes können dabei unter anderem eine Röntgenuntersuchung, eine Computertomographie oder ein EKG zur Anwendung kommen.