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15. Oktober 2018
Atemprobleme bei chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) können durch die gezielte Lungendenervierung (Targeted Lung Denervation TLD) signifikant verbessert werden. Die Methode scheint zudem sicher zu sein. Das zeigen erste Ergebnisse einer klinischen Studie, die Forschende auf dem diesjährigen internationalen Kongress der European Respiratory Society (ERS) in Paris vorgestellt haben.
  
18. September 2018
Mehr als 40 Prozent der Frauen, die an Asthma leiden, könnten auch eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) entwickeln. Zu diesem Ergebnis kommen kanadische Wissenschaftler nach der Untersuchung der Gesundheitsdaten von über 4.000 Asthmapatientinnen. Die Studienergebnisse sind in dem Fachblatt der Amerikanischen Thoraxgesellschaft veröffentlicht.
  
17. September 2018
Der Dampf von E-Zigaretten kann Makrophagen der Lunge schädigen, das zeigen Untersuchungen an menschlichen Zellen. Das Kondensat des Dampfes verschlechterte die Funktion der wichtigen Immunzellen und führte sogar zum Absterben von Immunzellen. Die Studie der Universität von Birmingham wurde in der Fachzeitschrift ‚Thorax‘ veröffentlicht.
  

Zur Diagnose einer COPD wird zunächst die Krankengeschichte des Patienten aufgenommen. Durch eine körperliche Untersuchung können die Symptome genauer abgeklärt werden. Zur Absicherung der Diagnose COPD werden auch die Blutgaswerte sowie die Lungenfunktion überprüft. Bei der Spirometrie kann zum Beispiel das Lungenvolumen gemessen werden, bei der Blutgasanalyse werden die Werte von Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid ermittelt.

Zur genaueren Diagnostik oder zur Abgrenzung von anderen Erkrankungen können zusätzliche Maßnahmen bei der Diagnose einer COPD notwendig sein. Neben weiteren Untersuchungen des Blutes können dabei unter anderem eine Röntgenuntersuchung, eine Computertomographie oder ein EKG zur Anwendung kommen.

COPD bezeichnet eine chronische Lungenerkrankung, genauer eine chronisch obstruktive Bronchitis. COPD ist durch dauerhaft verengte Bronchien charakterisiert. Diese Verengung kommt durch verkrampfte Muskeln, geschwollene Schleimhaut und vermehrte Produktion von Schleim zustande. Bei einer COPD sind die Atemwege chronisch entzündet. Beispielsweise Atemnot, Husten und Auswurf sind typische Anzeichen von COPD. Die Symptome können sich im Verlauf der Krankheit verschlimmern, beispielsweise kann die Atemnot erst unter Belastung, später dann auch in Ruhe entstehen. Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung kann auch eine Reihe von Folgeerkrankungen nach sich ziehen, unter anderem ein Cor pulmonale oder Wassereinlagerungen.

Durch eine COPD werden die Bronchien dauerhaft geschädigt. Aufgrund einer chronischen Bronchitis wird vermehrt Schleim produziert und die Flimmerhärchen werden in ihrer Funktion gestört. Die Schleimhaut der Bronchien ist entzündet und wird zunächst dicker. Dadurch sind die Atemwege verengt; in der Folge kommt es zu Atemnot und zu Muskelverkrampfungen. Aufgrund der Überblähung verschlechtert sich die Funktion der Lungenbläschen, die Wand der Bronchien wird dünner. Die Lungenbläschen können dadurch zusammenfallen, was eine unumkehrbare Schädigung bedeutet.

Verschiedene Faktoren können zur Entstehung einer COPD beitragen, dazu zählt vor allem das Rauchen. Neben Tabakrauch können auch andere eingeatmete Schadstoffe das Risiko erhöhen, an COPD zu erkranken.