Informationen für Betroffene und Angehörige
 

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18. Mar 2019
„Was der Lungeninformationsdienst für die Patienten leistet, ist wirklich phänomenal.“ Mit diesen Worten würdigte Prof. Jürgen Behr, Präsident des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) am Wochenende die Arbeit des Lungeninformationsdienstes. Auch von Patientenseite und vom DGP-Präsidenten Prof. Klaus F. Rabe selbst gab es großes Lob.
  
11. Mar 2019
Warum erkranken Menschen an der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD, obwohl sie in ihrem Leben niemals geraucht haben? Zu dieser Frage konnten Forschende jetzt neue Hinweise finden. Ihre Ergebnisse zeigen auch, warum manche Raucher ein höheres COPD-Risiko tragen als andere.
  
18. Februar 2019
Forschende am Ottawa Hospital, Kanada haben ein Bewertungssystem entwickelt, das es Notfallmediziner*innen erleichtern soll, COPD-Patienten zu erkennen, die ein hohes Risiko für kurzfristige schwere Komplikationen haben. Ziel ist es unnötige Krankenhausaufenthalte aber auch unsichere -entlassungen zu verhindern.
  

COPD ist nicht ursächlich heilbar, aber die Symptome der Erkrankung können gelindert werden. Neben medikamentöser Therapie sowie der Schulung im Umgang mit der Krankheit liegt der Schwerpunkt vor allem auf der Rauchentwöhnung. Durch eine Rauchentwöhnung können die Beschwerden oftmals verbessert und das Fortschreiten der COPD verlangsamt werden. Durch COPD-Schulungen wird Wissen über die Krankheit und den Umgang damit vermittelt, außerdem können moderater Sport, Techniken des Atmens oder auch eine Umstellung der Ernährung eine wichtige Rolle in der Alltagsbewältigung spielen.

Durch die Gabe von Medikamenten kann die Lunge erweitert, akute Schübe gelindert oder Schleim gelöst werden.

COPD bezeichnet eine chronische Lungenerkrankung, genauer eine chronisch obstruktive Bronchitis. COPD ist durch dauerhaft verengte Bronchien charakterisiert. Diese Verengung kommt durch verkrampfte Muskeln, geschwollene Schleimhaut und vermehrte Produktion von Schleim zustande. Bei einer COPD sind die Atemwege chronisch entzündet. Beispielsweise Atemnot, Husten und Auswurf sind typische Anzeichen von COPD. Die Symptome können sich im Verlauf der Krankheit verschlimmern, beispielsweise kann die Atemnot erst unter Belastung, später dann auch in Ruhe entstehen. Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung kann auch eine Reihe von Folgeerkrankungen nach sich ziehen, unter anderem ein Cor pulmonale oder Wassereinlagerungen.

Nach der Diagnose COPD sollte so frühzeitig wie möglich mit einer Therapie sowie einer Rauchentwöhnung begonnen werden. Wird der Tabakkonsum fortgeführt, verschlechtert sich die Erkrankung häufig sehr schnell. Durch eine Rauchentwöhnung kann hingegen die Verschlimmerung der COPD oftmals verzögert werden. Durch einen frühen Beginn einer Therapie können die Beschwerden zumeist umfassend gelindert werden. Auch hat es sich als hilfreich erwiesen, Infektionskrankheiten insbesondere der Atemwege soweit wie möglich zu vermeiden, dabei kommen beispielsweise Impfungen gegen Grippe oder auch Pneumokokken infrage.

Bewegung und an den individuellen körperlichen Zustand angepasster Sport kann die Atemnot und Leistungsfähigkeit verbessern.