Informationen für Betroffene und Angehörige
 
Copd

Links

Arbeitsgemeinschaft Lungensport in Deutschland e. V.:
www.lungensport.org

Bundesverband der Pneumologen:
www.pneumologenverband.de

COPD-Deutschland e. V.:
www.copd-deutschland.de

Deutsche Atemwegsliga e. V.:
www.atemwegsliga.de

Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V.:
www.pneumologie.de

Deutsche Lungenstiftung e. V.:
www.lungenstiftung.de

Deustche Sauerstoffliga LOT e.V.:
www.sauerstoffliga.de

Fisher&Paykel Healthcare GmbH
www.fphcare.de

18. Juni 2018
Werden Kindern die Gaumen- und/oder Rachenmandeln vor dem zehnten Lebensjahr entfernt, leiden sie im späteren Leben häufiger unter Atemwegskrankheiten, Infektionen und Allergien. Das zeigt eine große Bevölkerungsstudie aus Dänemark.
  
28. Mai 2018
Die Kombination aus zwei bronchienerweiternden Medikamenten kann bei COPD mit Lungenüberblähung die Herzfunktion verbessern. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL), die kürzlich in der Fachzeitschrift ‚The Lancet Respiratory Medicine‘ veröffentlicht wurde.
  
17. Mai 2018
Eine aktuelle Umfrage zeigt: Betroffene und Ärzte legen bei der Behandlung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD weniger Wert auf das Inhalationssystem, als auf das Medikament. Zudem machen sich beide Gruppen nur bedingt Gedanken über die richtige Anwendung der Inhalatoren. Schulungsangebote für Ärzte und Patienten könnten hilfreich sein.
  

Durch eine COPD werden die Bronchien dauerhaft geschädigt. Aufgrund einer chronischen Bronchitis wird vermehrt Schleim produziert und die Flimmerhärchen werden in ihrer Funktion gestört. Die Schleimhaut der Bronchien ist entzündet und wird zunächst dicker. Dadurch sind die Atemwege verengt; in der Folge kommt es zu Atemnot und zu Muskelverkrampfungen. Aufgrund der Überblähung verschlechtert sich die Funktion der Lungenbläschen, die Wand der Bronchien wird dünner. Die Lungenbläschen können dadurch zusammenfallen, was eine unumkehrbare Schädigung bedeutet.

Verschiedene Faktoren können zur Entstehung einer COPD beitragen, dazu zählt vor allem das Rauchen. Neben Tabakrauch können auch andere eingeatmete Schadstoffe das Risiko erhöhen, an COPD zu erkranken.

Zur Diagnose einer COPD wird zunächst die Krankengeschichte des Patienten aufgenommen. Durch eine körperliche Untersuchung können die Symptome genauer abgeklärt werden. Zur Absicherung der Diagnose COPD werden auch die Blutgaswerte sowie die Lungenfunktion überprüft. Bei der Spirometrie kann zum Beispiel das Lungenvolumen gemessen werden, bei der Blutgasanalyse werden die Werte von Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid ermittelt.

Zur genaueren Diagnostik oder zur Abgrenzung von anderen Erkrankungen können zusätzliche Maßnahmen bei der Diagnose einer COPD notwendig sein. Neben weiteren Untersuchungen des Blutes können dabei unter anderem eine Röntgenuntersuchung, eine Computertomographie oder ein EKG zur Anwendung kommen.

Nach der Diagnose COPD sollte so frühzeitig wie möglich mit einer Therapie sowie einer Rauchentwöhnung begonnen werden. Wird der Tabakkonsum fortgeführt, verschlechtert sich die Erkrankung häufig sehr schnell. Durch eine Rauchentwöhnung kann hingegen die Verschlimmerung der COPD oftmals verzögert werden. Durch einen frühen Beginn einer Therapie können die Beschwerden zumeist umfassend gelindert werden. Auch hat es sich als hilfreich erwiesen, Infektionskrankheiten insbesondere der Atemwege soweit wie möglich zu vermeiden, dabei kommen beispielsweise Impfungen gegen Grippe oder auch Pneumokokken infrage.

Bewegung und an den individuellen körperlichen Zustand angepasster Sport kann die Atemnot und Leistungsfähigkeit verbessern.